Schulhaus Eichmatt, Cham
Architektur
Das Gebäude hat drei Ebenen in welchen die verschiedenen Nutzungen optimal gegliedert werden konnten. Auf den 8’600 m2 sind untergebracht: Schulzimmer, Musikzimmer, Werkräume, Kindergarten, Aula, Bibliothek, Lehrpersonenräume und Zweifachturnhalle. Der kompakte Baukörper mit einer Holzfassade wurde nach Minergie P und SIA Effizienzpfad Energie realisiert.
Gebäudetechnik
Die Energieversorgung des Schulhauses wird durch eine Wärmepumpe mit Erdsonden erbracht. Die Erdsonden versorgen das Gebäude mit Wärme- und Kühlenergie.
Minergie P setzt eine kontrollierbare, für den Komfort notwendige Aussenluftzufuhr voraus. Die mechanische Lüftungsanlage führt zu besseren Lufthygieneverhältnissen und senkt durch die Wärmerückgewinnung den Heizenergiebedarf deutlich. Die Aussenluft wird im Sommer durch die Erdsonden gekühlt. Aus Komfort- und Effizienzgründen erfolgt die Lufteinführung im Quellluftprinzip.
Die sehr gute Wärmedämmung und die kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung führen zu einem besseren Strahlungskomfort und geringen Heizenergiebedarf. Dies ermöglicht eine Raumheizung über thermoaktive Bodenheiz- und Kühlung mit raumtemperaturnahen Oberflächentemperaturen. Solche thermoaktive Systeme reagieren automatisch ohne Steuerung auf alle Temperaturabweichungen! Sie sind sogar in der Lage, eingestrahlte Sonnenwärme aufzunehmen um diese, bevor Wärmenachschub verlangt wird, in den anschliessenden Abendstunden auf angenehme Weise wieder abzugeben. Das nennen wir „Sanftes Heizen und Kühlen mit eigendynamischer Selbstregulierung“.
Planung
2007 – 2008
Bauzeit
2008 – 2009
Bausumme HLKS
CHF 2.9 Mio.
Bausumme Koordination
CHF 4.5 Mio.
Architekten
Büzli & Courvoisier
Bauherr
Gemeinden Cham und Hünenberg