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Pflegezentrum Baar

Das Energiekonzept beruht auf einer integralen Kombination des Pflegezentrums und des benachbarten Kantonsspital. Die Energieerzeugung erfolgt im Kantonsspital und wird über einen Nahverbund dem Pflegezentrum zugeführt.

Die hohe Dichtigkeit moderner Bauten setzt eine kontrollierbare, für den Komfort notwendige Aussenluftzufuhr voraus. Eine mechanische Lüftungsanlage führt zu besseren Lufthygieneverhältnissen, schützt vor Lärmimissionen und senkt durch die Wärmerückgewinnung den Heizenergiebedarf deutlich.

Kompakte Bauform, gute Wärmedämmung und kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung führen zu einem besseren Strahlungskomfort und geringen Heizenergiebedarf. Dies ermöglicht eine Raumheizung über eine Niedrigtemperatur-Flächenheizung mit raumtemperaturnahen Oberflächentemperaturen. Auf eine kostspielige und wartungsanfällige Einzelraumregelung kann deshalb verzichtet werden. Das nennen wir „Sanftes Heizen mit eigendynamischer Selbstregulierung“.

Die Grundstruktur der Lüftungsanlagen beruht auf zentralen Aussenluftgeräten mit den entsprechenden zentralen Fortluftgeräten. Aufgabe dieser Einheiten ist, neben Filtrierung und der saisonale Wärmerückgewinnung (WRG), die gewünschten Luftbedingungen durch Nachwärmen zu erreichen.

Eine wichtige Komponente des Lüftungskonzeptes ist die feingliedrige Struktur der Zuluft- und Abluftrohrnetze. Durch Vermeidung von Zusammenschlüssen verschiedener Brandabschnitte kann auf Brandschutzklappen verzichtet werden.

Wettbewerb

2002

Planung

2002 – 2005

Bauzeit

2004 – 2008

Bausumme HLK

CHF 1.4 Mio.

Bausumme BVP 1-9

CHF 8 Mio.

Bauvolumen

32’575 m3

Geschossflächen

9’380 m2

Gesamtbausumme

CHF x Mio.

Architekten

Burckhardt+Partner, Zürich

TU

Peikert Contract, Zug

Bauherr

Kanton Zug / Stiftung PZ Baar